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Windsurfen – Leben zwischen Leidenschaft und Stressbewältigung.
Windsurfen und Kiten in Deutschland ist in erster Linie Motorsport. Nur wenige von uns haben das Glück das surfbare, nasse Element kombiniert mit der richtigen Dosis an Wind, direkt vor der Haustür zu haben. Wer zudem zu den gequälten Kreaturen gehört, die ihr Geld (wie der Autor Helge) noch mit täglicher Arbeit verdienen müssen, sollte auf die seltenen, kostbaren Stunden auf dem Wasser gut vorbereitet sein. Um mit anderen Surfkollegen Tipps und Erfahrungen der schnell erreichbaren Spots austauschen zu können, entwickelte Helge damals seine private Homepage http://home.arcor.de/windsurfandkite/ . Ein Anliegen für die Veröffentlichung seiner Berichte war unter anderem: statt Parkgebühren, lieber die Ersatzfinne nach einem Findlingskontakt, oder mal ein neues Segel bezahlen zu können, oder zu beschreiben, wie man geradewegs aufs Wasser kommt, anstatt sein Geraffel erst eineinhalb km durch Dünen zu tragen. Mit der Zeit wurden Erfahrungen aus Urlaubsgebieten eingefügt, so dass am Ende auch Flugziele Einzug in die Homepage erhielten. Im Zeitalter des Internets sind heutzutage umfangreiche Informationen abrufbar, welche die Planung von Surftrips, evtl. auch in Kombination mit dem nichtsurfendem Partner deutlich vereinfacht. Helge benutzte daher im hier vorliegenden Buch die noch etwas spärlichen Spotbeschreibungen seiner Homepage als Grundlage und fügte, mit den zugehörigen Anekdoten verziert, seine Erlebnisse an. Erzählt wird (mit allen Höhen und Tiefen) von seinen ersten Anfängen des „Stehsegelns“ auf riesigen „Thermoplastbombern“ bis hin zur durchgeglittenen „lay down jibe“ oder den ersten Sprüngen über Nordseewellen. Manche seiner Anekdoten, auch mit dem angefügten Fotomaterial, wird bei dem Einen oder Anderen doch ein breites Schmunzeln erzeugen. Oder es macht einfach nur Spaß, zu schauen, welche Veränderungen sich in dem Zeitraum von ca. 25 Jahren an den, vielleicht selbst schon besuchten Spots ergeben haben. Vielleicht geben die Beschreibungen auch Anreiz für den nächsten Surftrip? Somit allen ein fröhliches „hang loose“ und „sail fast, live slow“!
